Richtig schützen vor Unfällen

Wunderwerk Hand
Bildrechte: rawf8/Shutterstock.com

Häufig verletzen sich Hobbyhandwerker an Händen und Fingern durch scharfe oder spitze Werkzeuge sowie den Einsatz von Sägen. Viele Unfälle könnten durch den sachgemäßen Gebrauch von Handschuhen vermieden werden.

Viel zu tun für Unfallchirurgen und Orthopäden

Die menschliche Hand besteht aus 27 einzelnen Knochen, die im Zusammenspiel mit Nerven und Sehnen ihren vielfältigen Aufgaben nachkommt: tasten, greifen, festhalten, kommunizieren. Das gesamte Jahr über haben Ärzte mit Heimwerkerunfällen zu tun: Mal ist es eine tiefe Schnittwunde durch ein abgerutschtes Teppichmesser, mal ein gebrochener Finger durch einen fehlgeleiteten Hammerschlag oder sogar ein abgetrenntes Fingerglied beim Hantieren mit der Kreissäge. „Wir versorgen viele schwere Verletzungen, die vermeidbar gewesen wären“, mahnt Dr. Christopher Spering, Oberarzt an der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Plastische Chirurgie an der Universitätsmedizin Göttingen. „Sie kommen durch Leichtsinn, Stress oder Unachtsamkeit zustande.“

Arbeitshandschuhe schützen – aber nicht immer!

Bei allen handgeführten Werkzeugen wie Hammer oder Schraubendreher beugt das Tragen von Arbeitshandschuhen Unfällen vor. Zu den gefährlichsten Maschinen im Heimwerkerbereich gehört die Kreissäge. Beim Umgang mit einer Kreissäge gehören Arbeitshandschuhe nicht mit zur Sicherheitsausrüstung, da sie leicht vom Sägeblatt erfasst werden und die Hand in das rotierende Gerät hineinziehen.

Tipps zur Vermeidung schwerer Handverletzungen:

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU)

Weiterführende Informationen über Handprobleme und deren Behandlungen von der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie e. V.

Quelle: Simone Lang
Dieser Service wird Ihnen präsentiert von apotheken.de